000000000000000000000000000000000000000000000000A.$00
00000000000000000000000)r000000R0000000000000000000000
b,0
00'M:U{00000000000000000000meWdwV000000001_%00_00z
000f0j000000}63eD1zN008Zo000000000000000000r0000000000000
0000000000000000000000000000000000<000000000000000+00t
00000000000000000000000000000000000+00o00000000000000000
00Gr0000000000000000000000008/:000000000000>000000Q00000000
0 EJ0000"000000V0000000000000000000000]#00000000h0000000
005	A0

*NAVIGATION
Die Seefahrer der Antike studierten den n[chtlichen Himmel. Anhand der
Sternenkarte wagten sie sich aus den K<stengew[ssern hinaus auf hohe See,
in dem Vertrauen, da] die Sterne sie nach Hause f<hren w<rden.
Diese primitive, praktische Anwendung der ASTRONOMIE erlaubte den
Abenteurern, sich auf ihren Reisen ins Ungewisse zu orientieren.
Inspiriert durch das Wissen um exotische L[nder, die Aussicht
auf Handel und neue Siedlungesm`glichkeiten, riskierten vom Wind angetriebene
Schiffe l[ngere Fahrten. Die wei]en Fl[chen der Karten verschwanden in dem
Ma]e, wie die Seefahrer zu Meistern der NAVIGATION wurden.Ma]e, wie die
Seefahrer zu Meistern der NAVIGATION wurden.

*BAUGEWERBE
Die Baumeister des Altertums gingen beim Bau festerer und gr`]erer Geb[ude
<ber das Bauen mit Lehmziegeln und M`rtel hinaus und entwickelten neue
Verfahren im BAUGEWERBE. Stein wurde zum bevorzugten Baumaterial, und
damit konnten Aqu[dukte, Stadtmauern, Pal[ste, Tempel, Br<cken und Stra]en
errichtet werden, die noch heute an vielen Orten Zeugnis f<r das K`nnen dieser
Baumeister ablegen. Bei CIVILIZATION k`nnen Siedler mit dem Fortschritt des
Baugewerbes Festungen errichten.Baugewerbes Festungen errichten.

*REITEN
Das Pferd soll in den weiten Ebenen des n`rdlichen Asiens zuerst domestiziert
worden sein. Reiterst[mme aus dieser Region drangen in die zivilisierteren
Teile Europas und Asiens vor und vertrieben dabei oft die dort Ans[ssigen oder
versklavten sie. Wo Pferde gez<chtet werden konnten, erlangte das REITEN
sowohl als Bef`rderungsart als auch als Quelle von Macht enorme Bedeutung.
Das zeigte sich besonders in der Schlacht, denn ein K[mpfer zu Pferde war viel
furchteinfl`]ender und beweglicher. Die meisten Heere hatten Berittene, bis
ihre Rolle als Sp[her und Kavalleristen von Fahrzeugen und Flugzeugen
<bernommen wurde.

*ZEREMON. BEGRABNIS
Der Fr<hmensch suchte nach Erkl[rungen f<r die R[tsel der ihn umgebenden
Welt, und so entstanden Anf[nge von Religion. Die fr<hen Formen der
Verehrung h`herer Wesen sollten die Welt ordnen und den Menschen eine Rolle im Universum zuweisen.
Mit der Entwicklung wurden die Riten immer ausgefeilter und schlossen Opfer,
Zeremonien, Nachtwachen, Symbole, Kultgegenst[nde und Gebete ein. Ein
wichtiger Schritt war das ZEREMONIELLE BEGR@BNIS, das oft der
Vorbereitung auf ein Leben im Jenseits dienen sollte. Begr[bnisst[tten des
Altertums k`nnen wir viele Einzelheiten <ber vergangene Zivilisationen
entnehmen.

*TOPFERN
Die Erfindung des T>PFERNS war f<r die Entwicklung des Ackerbaus wichtig
und begleitete diese. Feste und wasserdichte Beh[ltnisse wurden gebraucht,
damit Ernten aufbewahrt und Haustiere au]erhalb der Erntezeit ern[hrt werden
konnten. Die Herstellung dieser zuverl[ssigen Beh[ltnisse wurde durch die
Entdeckung der Eigenschaften des Tons, des Brennofens und der T`pferscheibe
m`glich. Das T>PFERN wurde zu einer wichtigen Voraussetzung f<r das
Heranwachsen bedeutend gr`]erer Bev`lkerungsgruppen, und ohne sie w[ren
St[dte undenkbar gewesen.

*ALPHABET
Ein ALPHABET ist ein Satz von Symbolen zur Darstellung der Phoneme,
d.h. der Laute, die der Mensch mit seinen Sprachorganen produzieren und
unterscheiden kann. Manche ALPHABETE symbolisieren auch Silben. Die
Vorfahren der modernen ALPHABETE sind die ikonographischen und ideo-
graphischen Zeichen des fr<hgeschichtlichen Menschen die Runen und
Hieroglyphen. Das moderne ALPHABET der westlichen Zivilisationen geht
zur<ck auf die R`mer, die Griechen und die Ph`nizier. Das ALPHABET war
eine wichtige Erfindung, weil es den Austausch von Ideen erlaubte: man konnte
sie auf T`pferwaren malen, in Stein oder Lehm ritzen. Man war nicht mehr auf
den pers`nlichen Kontakt, auf die gesprochene Sprache oder Handsignale
angewiesen.

*MODERN. FLUGZEUGBAU
Die Technologie des FLUGZEUGBAUS nahm im 20. Jahrhundert eine schnelle
Entwicklung, insbesondere w[hrend der Weltkriege, in denen die
kriegf<hrenden Seiten um die Luftherrschaft k[mpften. Im 2. Weltkrieg
brachten zun[chst die Deutschen den ENTWICKELTEN FLUGZEUGBAU
voran, indem sie die ersten praktisch einsetzbaren d<senstrahlgetriebenen
Jagdflugzeuge, Langstreckenbomber extremer Reichweite und die ersten
Lenkflugk`rper bauten. Allerdings konnten diese Neuerungen nicht in
ausreichender Zahl produziert werden, um auf das Geschehen Einflu] zu
nehmen. Die Alliierten stellten weniger innovative, aber zuverl[ssige
Flugzeuge in gro]en St<ckzahlen her und gewannen so den Luftkrieg.

*ASTRONOMIE
Vermutlich die [lteste der Wissenschaften, entstand die ASTRONOMIE durch
die Beobachtung der Regelm[]igkeiten der Bewegungen der Himmelsk`rper.
Die ersten Astronomen waren Priester, welche die Voraussehbarkeit der
Ereignisse zur Erhaltung ihrer Macht benutzten. Die ASTRONOMEN des antiken
Griechenland wu]ten, da] die Sonne das Zentrum des Sonnensystems war,
stellten vern<nftige Sch[tzungen der Gr`]e und Entfernung von Sonne und
Mond auf und hatten auch eine ziemlich pr[zise Vorstellung von der Gr`]e
der Erde. Diese Tatsachen wurden im Westen erst 1000 Jahre sp[ter entdeckt. 
Sp[ter erreichte die ASTRONOMIE eine neue Bedeutung im Zusammenhang
mit der Zeitmessung und der NAVIGATION.

*ATOMTHEORIE
Es waren die Philosophen des alten Griechenland, die als erste postulierten, da]
die Materie aus winzigen, unteilbaren Partikeln bestand, die sich in st[ndiger
Bewegung befinden. Doch war dieses Konzept damals nicht beliebt, namentlich
Aristoteles stellte sich dagegen, so da] es verschwand. Unabh[ngig davon wurde
die ATOMTHEORIE im 19. Jahrhundert neu entwickelt. Die Fortschritte in der
PHYSIK, ganz besonders die Entwicklung der Quantenmechanik, lieferte eine
gute Erkl[rung f<r das Verhalten der Elektronen und anderer sub-atomarer
Teilchen. Das Verst[ndnis der ATOMTHEORIE war die Grundlage f<r die
Entwicklung der KERNSPALTUNG und der Atomwaffen.

*AUTOMOBILBAU
Die ersten praktisch nutzbaren AUTOMOBILE wurden im sp[ten 19.
Jahrhundert entwickelt, obwohl bereits mehr als hundert Jahre vorher
Versuche mit dampfgetriebenen Wagen stattgefunden hatten. Der relativ
kleine, aber starke Motor konnte in Kutschen "ohne Pferd" eingebaut werden
und die R[der antreiben. Das AUTOMOBIL hatte gewaltigen Einflu] auf
Wirtschaft und Lebensstil der reichen westlichen L[nder, aber auch auf die
F<hrung von Kriegen. Panzer genannte, bewaffnete und gepanzerte
AUTOMOBILE wurden zu einer beherrschenden Kraft auf dem Schlachtfeld

*BANKWESEN
Das moderne BANKWESEN entstand in der Zeit der Renaissance. Die Begr<nder
waren die reichen Handelsfamilien der italienischen Stadtstaaten, die
vomAufschwung des Handels in Europa und dem Nahen und Fernen Osten profitierten.
Die reichen Kaufleute deponierten ihr <bersch<ssiges Geld in eine
Bank und verliehen Geld gegen Zinsen an andere Unternehmen. Die
Verf<gbarkeit dieses Kapitals f<r Investitionen erm`glichte die Entstehung
neuer Gesch[fte und beschleunigte das wirtschaftliche Wachstum. Eine noch
wichtigere Rolle nahm das BANKWESEN nach der industriellen Revolution ein
weil die industriellen GROSSBETRIEBE sehr viel mehr Kapital erforderten.

*BRUCKENBAU
Einen wichtigen Schritt beim Vorankommen jeder Zivilisation bildete der
AUSBAU innerer Strukturen zur Bef`rderung von Handel und
Kommunikation. Das R`mische Reich war f<r seine Stra]en, Aqu[dukte und
anderen Bauwerke bekannt, die die Peripherie mit der Hauptstadt verbanden.
Der BR/CKENBAU wurde von den R`mern weit vorangetrieben, und erst
viele Jahre sp[ter im Okzident von Baumeistern des Mittelalters
wiederentdeckt. Die erste EISERNE Br<cke wurde im sp[ten 18. Jahrhundert in
England errichtet, und von da an gab es eine schnelle Entwicklung des
BR/CKENBAUS, um den Erfordernissen des sich im 19. Jahrhundert verbreitenden EISENBAHNBAUS gerecht zu werden.

*BRONZEVERARBEITUNG
BRONZE ist eine Legierung aus Kupfer und anderen Metallen, vor allem Zinn.
Versuche mit dem unverwechselbaren gr<nen Kupfer f<hrten zur Vermischung von
Metallen in Form von Bronze. Dieses neue Metall erwies sich als viel
n<tzlicher, denn es war h[rter, nicht so spr`de und hielt gr`]eren Belastungen
stand. Man konnte daraus bessere und billigere Werkzeuge herstellen, und auch
f<r Waffen und R<stungen war es sehr geeignet. Die ersten Zivilisationen, die im Besitz
von KUPFERNEN Waffen waren, hatten somit einen Vorteil
gegen<ber denen, die nur Waffen aus Stein oder Kupfer einsetzen konnten.

*CHEMIE
Die Grundlagen f<r die moderne CHEMIE wurden von der Alchimie, einer
Pseudowissenschaft, gelegt, die versuchte, mit Elixieren oder dem Stein
des Weisen einfache Metalle in Gold und Silber zu verwandeln. Die Alchimie
wurde immer wieder ins Spiel gebracht, bis man herausfand, da] die CHEMIE,
eine echte Wissenschaft, wirtschaftlichen Nutzen brachte. Die CHEMIE
wurde auch durch praktische Zwecke in der MEDIZIN und theoretische
Betrachtungen der Natur-PHILOSOPHIE gefordert.

*RITTERTUM
Das RITTERTUM umfa]te ein System ethischer Ideale, die aus dem FEUDALISMUS hervorgingen.
Ein Verhaltenskodex galt f<r die als Ritter bekannten berittenen Krieger.
Die wichtigsten ritterlichen Tugenden waren Piet[t, Ehre, Tapferkeit, H`flichkeit,
Keuschheit und Treue. So verschmolzen christliche und milit[rische Moralbegriffe
und wurden zur Basis f<r Ritterlichkeit. Der H`hepunkt des RITTERTUMS
waren die Kreuzz<ge in den Nahen Osten, mit denen das Heilige Land von
den Mohammedanern zur<ckerobert werden sollte. Sp[ter wurde das Rittertum
durch kl`sterliche Orden wie den Templer- und den Hospitalerorden noch verst[rkt.

*GESETZBUCH
Mit dem Wachstum der St[dte und ihrer Bev`lkerung bildete sich die Notwendigkeit
heraus, Verhaltensregeln f<r die neue Art des Zusammenlebens aufzustellen.
Mit dem ALPHABET k`nnen diese Regeln dann ebenso aufgezeichenet werden wie die
Strafen, mit denen sie durchgesetzt werden sollten. Die fr<hesten Gesetze
sind aus Babylonien, Indien und Pal[stina bekannt. Das r`mische Recht unterschied
zuerst zwischen dem `ffentlichen dem dem privaten Recht. Das juristische System
der USA wurde durch das Werk Sir William Blackstones wesentlich beeinflu]t,
 der die nat<rlichen Rechte des Individuums hervorhob.

*VERBRENNUNGSMOTOR
Die Entwicklung des VERBRENNUNGSMOTORS war ein gewaltiger Fortschritt
des Industriezeitalters. Diese auf der Fl<chtigkeit der neuen, durch das
RafFinieren von >l verf<gbaren, Brennstoffe aufbauenden kompakten
Motoren entwickelten hohe Leistung und waren entscheidend f<r die
Entwicklung von AUTOMOBIL und Flugzeug. Alle Vorg[nger-Motoren waren
einfach zu gro] f<r die praktische Nutzung. Der VERBRENNUNGSMOTOR
hatte auch ein viel besseres Verh[ltnis des Kraftstoffverbrauchs zur Leistung, und somit
konnten Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe betr[chtliche Entfernungen zur<cklegen.

*KOMMUNISMUS
Der KOMMUNISMUS entwickelte sich als ein System der gesellschaftlichen Organisation,
in dem das Eigentum an Boden und an Produktionsmitteln (Fabriken) auf
alle <berging.
Versuche mit diesem System hat es in der Vergangenheit zu verschiedenen Zeiten gegeben.
Der KOMMUNISMUS in der heutigen Welt erwuchs aus den oft entsetzlichen Lebensbedingungen,
die mit dem Industriezeitalter f<r die Fabrikarbeiter entstanden waren. Die Emp`rung
<ber die Habgier der neuen Kapitalisten und die Armut der Arbeiter f<hrte zum
Kommunistischen Manifest von Marx und Engels, in dem der Aufstieg einer klassenlosen
Gesellschaft vorhergesagt wurde. Bisher konnte der KOMMUNISMUS sein Versprechen
nicht erf<llen, eine egalit[re, auf den Werten der Arbeiterklasse aufbauende Gesellschaft
zu schaffen.

*COMPUTER
Computer sind Ger[te, die ganze Serien arithmetischer oder logischer
Operationen ausf<hren. Vom einfachen Rechner unterscheiden sie sich durch ihre
Programmierbarkeit und Speicherkapazit[t. COMPUTER werden durch  Fortschritte in der
MATHEMATIK und die weitere Entwicklung der ELEKTROTECHNIK / ELEKTRONIK
m`glich. Die COMPUTER-Technologie schreitet unwahrscheinlich schnell voran. COMPUTER
haben sich in vielen Anwendungsbereichen als n<tzlich und erforderlich erwiesen,
so beispielsweise bei Gro]rechnern, im Unterhaltungsbereich, bei der Informationsspeicherung,
Ver- und Entschl<sselung und bei der Steuerung von ROBOTERN.

*WEHRPFLICHT
Der obligatorische Wehrdienst, die ALLGEMEINE WEHRPFLICHT, wurde in
Frankreich w[hrend der Revolution eingef<hrt. Die Regierung des neuen, von Feinden
umgebenen Staats hielt sie f<r notwendig, recht und billig. In der sp[ter folgenden Epoche der
nationalen Mobilmachung f<r den Krieg, f<hrten die meisten gro]en Teilnehmerstaaten der
Weltkriege die ALLGEMEINE WEHRPFLICHT f<r die Kriegszeit ein. In den USA wurde
die WEHRPFLICHT f<r die Friedenszeit bis fast 30 Jahre nach dem 2. Weltkrieg beibehalten. 

*WAHRUNG
Mit dem Wachsen der St[dte bildeten sich in ihnen immer kompliziertere
wirtschaftliche Zusammenh[nge heraus. Die Menschen spezialisierten sich auf
die Herstellung bestimmter Produkte wie Korn, T`pferwaren, Ziegel usw., und
ein System des Austauschs von Ware gegen Ware oder Dienstleistung entstand.
Schlie]lich kamen W@HRUNGEN als Austauschmittel, M`glichkeit der
Aufbewahrung von Kaufkraft und Wertstandard in Gebrauch. Die erste diese
Zwecke erf<llende W[hrung waren M<nzen aus Elektrum, einer nat<rlichen
Gold-Silber-Legierung.

*DEMOKRATIE
Mit DEMOKRATIE wird ein Staatswesen bezeichnet, in dem alle B<rger
Anteil an
der Lenkung der Staatsgeschicke haben. Dieser Staatstyp entstand zuerst in einigen
griechischen Stadtstaaten, schlo] jedoch Sklaven und Frauen aus. Die modernen
westlichen DEMOKRATIEN haben sich seit der Zeit der Magna Charta entwickelt.
Dieses Dokument wurde im 13. Jahrhundert in England von K`nig John unterzeichnet.
Das Grundkonzept der modernen DEMOKRATIE besteht in der Wahl von Vertretern
des Volkes, die die Staatsgeschicke lenken. DEMOKRATIE hat in bisher unbekanntem
Ma] pers`nliche und wirtschaftliche Freiheit m`glich gemacht und damit die bisher
st[rkste Wirtschaft hervorgebracht.

*ELEKTRIZITAT
Das Ph[nomen Elektrizit[t haben die Menschen seit den Anf[ngen der Zeit
als Blitz, statische ELEKTRIZIT@T und MAGNETISMUS beobachtet, doch
konnte die Energie geladener Teilchen erst in den letzten beiden Jahrhunderten
nutzbar gemacht werden. Der elektrische Strom stellt den Flu] von Elektronen
dar, der durch eine elektromotorische Kraft wie eine Batterie oder einen
Generator mit negativer Ladung bewirkt wird. Dabei flie]t der Strom durch
einen elektrischen Leiter (beispielsweise einen Kupferdraht) zum positiven Pol,
der die Ladung anzieht. Auf diesem Weg kann der elektrische Strom Arbeit verrichten.

*ELEKTROTECHNIK
Unter ELEKTROTECHNIK / ELEKTRONIK versteht man die Wissenschaft und
TECHNOLOGISCHE ANWENDUNG des gesteuerten Elektronenflusses bei elektrischen Str`men.
Zu den historischen Durchbr<chen auf diesem Gebiet geh`ren die Elektronenstrahlr`hre,
der Halbleiter, Transistor sowie die integrierten Schaltkreise. Dadurch sind COMPUTER,
fortgeschrittene Waffensysteme, verbesserte Radar- und Nachrichten-Empfangsanlagen sowie
effizientere Verfahren bei der Stromerzeugung und -<bertragung m`glich geworden.

*INGENIEURWISSENSCH.
Die INGENIEURWISSENSCHAFTEN nahmen mit den Bau-Ingenieuren, die
Br<cken, Stra]en, Aqu[dukte und andere Bauwerke errichteten, sowie den Milit[r-Ingenieuren,
die Befestigungsanlagen und Waffen bauten, ihren Anfang. Mit der Zeit umfa]ten die
INGENIEURWISSENSCHAFTEN Konstruktion, BAU und Nutzung von Geb[uden
und Maschinen in der Industrie, im Milit[rwesen und im t[glichen Leben. Ingenieure
setzten neue Erkenntnisse in praktische Nutzanwendungen um. Sie verbanden
Theorie und Praxis. Sie machten immer mehr ERFINDUNGEN und f`rderten so
die Entwicklung der Wissenschaften.

*SPRENGSTOFFE
SPRENGSTOFFE wurden entdeckt, als man mit SCHWARZPULVER und CHEMIE experimentierte,
um stabile und starke chemische Verbindungen zu finden.
Ein SPRENGSTOFF ist eine chemische Verbindung, die einen
schnellen Verbrennungsproze] durchl[uft und dabei gro]e Mengen an W[rme und Gas
freisetzt. Die W[rme bewirkt, da] sich das Gas schnell ausdehnt und damit einen explosionsartigen
Druck aus<bt. Einige SPRENGSTOFFE sind Gemische aus Brennstoffen, die zur Z<ndung gebracht
werden. Andere enthalten instabile Molek<le, die einen Detonation genannten, explosiven
Zerlegungsproze] durchlaufen. Die erstere Art findet als Treibmittel bei Geschossen und Feuerwerken
Anwendung, w[hrend die letztere Art in Sprengk`pfen und bei der Gesteinssprengung verwendet wird.

*FEUDALISMUS
In den unklaren Zeiten, die dem Zusammenbruch des Fr[nkischen Reiches Karls des Gro]en
folgten bildete sich in Europa ein neues, FEUDALISMUS genanntes, soziales und politisches System heraus.
Es beruhte auf dem von der MONARCHIE abgeleiteten hierarchischen System, in dem
die Unteren den Oberen in mehreren Ebenen den Treueid zu schw`ren hatten. Ganz am unteren
Ende befanden sich die Leibeigenen, die das Land des regionalen Herrschers bearbeiteten. Dieser wiederum
verwaltete sein Lehen f<r einen h`heren Herrscher und so weiter bis zum K`nig, dem alles
Land geh`rte. Die Menschen am Ende der Leiter standen unter dem Schutz der Oberen,
denen sie zum Ausgleich Frondienste zu leisten hatten.
Der FEUDALISMUS brachte RITTERSTAND und Ritter hervor.

*FLUGZEUGBAU
Seit Urzeiten hat der Mensch vom Fliegen durch die L<fte getr[umt. Doch
ungeachtet der vielen Experimente und Versuche, diesen brennenden Traum der
Menscheit wahr werden zu lassen, hat erst die Entwicklung des Verbrennungsmotors
die Gesetze der PHYSIK so wirken lassen, da] dieser Wunsch Realit[t werden konnte.
Das 20. Jahrhundert hatte kaum begonnen, als Orville und Wilbur Wright die ersten
motorengetriebene FL/GE bei Kitty Hawk, N.C., durchf<hrten. Die Technologie
des Flugzeugbaus schritt schnell voran. Innerhalb relativ kurzer Zeit flogen
Flugzeuge um den Erdball und transportierten sicher Flugg[ste und Post in Rekordzeiten.

*KERNFUSION
Die Kern-FUSION ist ein Proze], in dem zwei Atomkerne zu einem schwereren
Kern verschmelzen und dabei gewaltige Energiemengen freisetzen. Die Schwierigkeit bei der
Aufrechterhaltung dieser thermonuklearen Reaktion besteht darin, da] sehr hohe Temperaturen f<r
das Ingangsetzen des Prozesses und gleichzeitig hohe Aufwendungen f<r die Sicherheit des Brennstoffs
erforderlich sind. Die Entwicklung von SUPRALEITERN k`nnte einen Teil der Probleme bei der
KERNFUSION l`sen helfen. Sie w[re eine vielversprechende Energiequelle, da der erforderliche
Brennstoff sicher und in gro]en Mengen verf<gbar ist und die mit der KERNSPALTUNG
verbundene radioaktive Verstrahlung nicht entsteht. Bei CIVILIZATION beseitigt die KERNFUSION
das Risiko der Reaktorkernschmelze von Kernkraftwerken.

*GENTECHNIK
Eine gro]e Hoffnung bei der Suche nach der Heilung des Krebses und vieler anderer
Krankheiten und St`rungen beruht auf der GENTECHNIK, einem neuen Gebiet,
das MEDIZIN und Technik verbindet. GENTECHNIK stellt eine Reihe von Verfahren dar,
mit denen Manipulationen am genetischen Material lebender Zellen vorgenommen
werden. Ein Verfahren ist das Gen-Splicing, bei dem genetisches Material von einer Spezies
in die andere transportiert werden kann. Weitere Verfahren bilden die Zellfusion und
die Zellkern-Transplantation. Man hofft, da] die DNA, das genetische Grundmaterial
allen Lebens, reparabel und ver[nderbar ist. Dann k`nnten alle genetischen
St`rungen beseitigt werden.

*SCHWARZPULVER
Bei SCHWARZPULVER handelt es sich um die chemische Verbindung von Salpeter,
Schwefel und Holzkohle. Wird das Gemisch gez<ndet, brennt es so schnell, da] eine
Explosion entsteht, sobald es irgendwie in einem Beh[ltnis untergebracht ist. Das SCHWARZPULVER
soll von den Chinesen bereits im 9. Jahrhundert entwickelt worden sein, wurde in Europa
jedoch erst im14. Jahrhundert bekannt. Die Chinesen scheinen es fast ausschlie]lich zu
Feuerwerken verwendet zu haben, w[hrend die aggressiven Europ[er damit die Kriegf<hrung
revolutionierten. Mit Musketieren und Kanonen war die Dominanz der schweren Kavallerie
auf dem Schlachtfeld ebenso zu Ende wie die bis dahin wiederholte Invasion asiatischer Barbaren.

*REITEN
Das PFERD wurde zuerst von St[mmen der Steppen Asiens domestiziert. Es wurde f<r
Transport- und Kriegszwecke benutzt, und mit seiner Hilfe <berrannten diese St[mme die
Proto-Zivilisationen, die im Begriff waren, sich in S<dosteuropa und im Nahen Osten
zu entwickeln. Die besiegten V`lker machten sich das REITEN zu eigen, und so begleitete es
die weitere Ausbreitung der Zivilisation. In Gebieten, in denen die ZUCHT von Pferden
m`glich war, kamen Transport und Ackerbau gut voran. Erst im Laufe der letzten hundert
Jahre ist das Pferd als Zugtier und Bef`rderungsmittel der Kavallerie durch
Motorfahrzeuge abgel`st worden.

*INDUSTRIALISIERUNG
Die Erfindung der DAMPFMASCHINE und andere Technologien, wie insbesondere
der EISENBAHNBAU, f<hrten zur Industrialisierung des Westens.
INDUSTRIALISIERUNG bedeutete den Einsatz von Maschinen, mit denen die Produktivit[t der
Arbeiter drastisch erh`ht werden konnte. Die industrielle Fertigung wurde in Fabriken konzentriert,
wo neue Produkte in gro]en St<ckzahlen hergestellt werden konnten. Die INDUSTRIALISERUNG
f<hrte zu grundlegenden @nderungen im Lebensstandard, jedoch nicht immer in bester Weise.
Die neue Arbeiterklasse fristete oft ein aufreibendes Dasein, was schlie]lich die Gesellschaftsphilosophie
des KOMMUNISMUS und die praktischeren GEWERKSCHAFTEN bef`rderte.
Beide unternahmen den Versuch, das Los der Arbeiter zu verbessern.

*ERFINDUNG
Das Ersinnen eines bis dato unbekannten Ger[ts oder eines neuen Verfahrens
nennt man ERFINDUNG. Der Fortschritt des technologischen Wissens ist wesentlich
mit der ERFINDUNG verbunden. Die Geschichte der Zivilisation zeigt, da] die Verbreitung
der SCHRIFT und Fach-INGENIEURE f<r die beschleunigte Anwendung neuer Technologien
entscheidend waren. Die INGENIEURE setzen ERFINDUNGEN praktisch um, und oft erkennen
sie die Notwendigkeit weiterer Fortschritte, an denen sie dann arbeiten. Der Entwicklungsstand
einer Gesellschaft l[]t sich auch daran messen, wie sie ERFINDUNGEN
f`rdert und in der Praxis umsetzt.

*EISENVERARBEITUNG
Auf ihren Erfahrungen mit der BRONZEVERARBEITUNG aufbauend, eigneten sich
die Schmelzer des Altertums die EISENVERARBEITUNG, und somit die Herstellung und
Bearbeitung eines bedeutend n<tzlicheren Metalls, an. Eisenerz kam bedeutend h[ufiger
vor als Kupfer oder Zinn, EISEN war h[rter, weniger spr`de, und es konnte bedeutend h`heren
Belastungen standhalten. Somit war es der ideale Werkstoff f<r Werkzeuge und Waffen.
Die Entwicklung der EISENVERARBEITUNG wird von einigen als ein Schl<ssel f<r den
Fortschritt der Zivilisation angesehen. Die Arbeit wurde effizienter, und viele
neue Anwendungsgebiete konnten gefunden werden.

*GEWERKSCHAFTEN
Mit dem Aufstieg der MASSENPRODUKTION im Industriezeitalter verschob sich
das Kr[ftegleichgewicht zwischen Eigent<mern und Arbeitern zu weit zu Gunsten der ersteren.
Die wachsende Arbeiterklasse mu]te h[ufig schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen
hinnehmen, w[hrend die Besitzer immer reicher wurden. Aus diesem Ungleichgewicht
gingen die GEWERKSCHAFTEN hervor, mit denen die Arbeiter ihre Interessen verbinden
und gemeinsam gegen<ber den Eigent<mern auftreten konnten, um bessere Arbeits- und soziale
Bedingungen zu erstreiten. Nach vielen Unruhen konnten die GEWERKSCHAFTEN
schlie]lich ein funktionierendes Gleichgewicht erreichen und so das Los der Arbeiter verbessern.

*LESEN U. SCHREIBEN
Die Entwicklung der SCHRIFT war ein entscheidendes neues Mittel f<r den Fortschritt
des Wissens. Aber wie alle Mittel brachte es nur Nutzen, wenn man es anwendete.
Je h`her der Prozentsatz der Bev`lkerung lag, der des Lesens und Schreibens
m[chtig war, desto mehr Nutzen konnte aus der SCHRIFT gezogen werden. Wo nur Priester
und Schreiber lesen und schreiben konnten, war f<r alle anderen Wissen nur langsam und durch
Vorlesen zug[nglich. War dagegen, wie im alten Griechenland, ein hoher Prozentsatz des
Lesens und Schreibens kundig, profitierte die Wirtschaft davon, und die
Wissenschaften entwickelten sich viel schneller.

*MAGNETISMUS
Die anziehenden und absto]enden Kr[fte zwischen verschiedenen Substanzen,
und insbesondere Eisen, entstehen durch Bewegung elektrischer Ladungen, die man als
MAGNETISMUS bezeichnet. Ein MAGNETISCHES Objekt hat normalerweise zwei Pole,
einen Nord- und einen S<dpol. Diese Bezeichnung r<hrt daher, da] sich ein freier MAGNET
nach dem MAGNET-Feld der Erde auf einer Nord-S<d-Achse orientiert. Der MAGNETISMUS
ist wahrscheinlich in China entdeckt worden, doch geh`rt die erste wichtige Anwendung beim
Schiffskompa] dem Europa des 12. Jahrhunderts an. Sp[tere Versuche mit
dem MAGNETISMUS waren f<r PHYSIK und ELEKTRIZIT@T wichtig.

*KARTENANFERTIGUNG
Die KARTENANFERTIGUNG entsprang der Entwicklung des Alphabets,
denn nunmehr war es m`glich, die Lage wichtiger Orte und weitere Angaben auf
Tierh[uten, Tontafeln, Baumrinde und anderen Materialien aufzuzeichnen und somit an
andere weiterzugeben. Seefahrer, die oft an fremden K<sten entlang segelten und dann nur
die KARTEN zu Hilfe nehmen konnten, die Reisende vorher angefertigt hatten,
hatten besonderen Nutzen davon. Die KARTENANFERTIGUNG regte zu
Forschungsreisen an und minderte das damit verbundene Risiko. Damit war
der Anfang f<r die Entwicklung der NAVIGATION bereitet.

*MAUERN
Damit die Menschen in den ersten St[dten leben konnten, mu]ten feste Geb[ude
da sein. Und so spezialisierten sich einige der neuen Stadtbewohner auf das MAUERN.
Bei dieser Technologie wurden gro]e Steine und Lehmziegel f<r die Errichtung
von Mauern und Geb[uden verwendet. Mit wachsender Erfahrung konnte
dann immer breiter, h`her und sch`ner gebaut werden. Schlie]lich entstand
auf einer h`heren Stufe das BAUGEWERBE.

*MASSENPRODUKTION
Mit der sich vertiefenden INDUSTRIALISIERUNG entwickelten
Fabrikbesitzer neue Verfahren, um die Produktion noch effizienter zu gestalten.
Ein bedeutender Fortschritt, die Einrichtung von Flie]b[ndern f<r die
MASSENPRODUKTION in AUTOMOBIL-Werken, ist Henry Ford zuzuschreiben.
Die zu montierenden Autos liefen <ber Flie]b[nder, und so konnte jeder Arbeiter an
seiner Station die Montagearbeiten ausf<hren, auf die er spezialisiert war. Am Ende
liefen fertige Autos vom Flie]band. Mit solchen Methoden konnte die
Arbeitsproduktivit[t drastisch erh`ht werden, solange die Arbeiter zufrieden waren.

*MATHEMATIK
Aus den ersten ALPHABETEN entstanden auch einige Symbole zur Darstellung
von Zahlen. Aus der Notwendigkeit, in Landwirtschaft und Handel mit Mengen,
Ma]en und Rechnungen umzugehen, entstand die MATHEMATIK.
Die Bauern mu]ten die Gr`]e des Ertrags ihrer Felder wissen. Die H[ndler mu]ten wissen,
was sie im Austausch zu welchem Verh[ltnis anbieten konnten. Die MAURER mu]ten
die Ma]e der zu errichtenden Geb[ude kennen. Die Entwicklung der MATHEMATIK
war f<r den weiteren Fortschritt der PHYSIK und anderer Wissenschaften von gro]er Bedeutung.

*MEDIZIN
Die Griechen entwickelten als erste aus dem Studium des menschlichen K`rpers
und Heilverfahren eine Wissenschaft. Hippokrates, der allgemein als Urvater der
MEDIZIN angesehen wird, legte seinen Untersuchungen Beobachtung und Verstand
zugrunde. Seine Studien bildeten einen der vielen Durchbr<che, die mit dem Aufbl<hen
der griechischen PHILOLOSOPHIE zusammenhingen. Obwohl sich einige seiner
Auffassungen als nicht stichhaltig erwiesen, legen noch heute viele Medizinstudenten
bei Studienabschlu] den Eid des Hippokrates ab und schw`ren so, seine Prinzipien
zu befolgen. MEDIZIN und Alchimie waren dann die Basis f<r die sich herausbildende Wissenschaft der CHEMIE.

*METALLURGIE
Nach der Entwicklung des SCHWARZPULVERS standen die europ[ischen
M[chte miteinander um die modernste Waffentechnologie im Widerstreit, und so wurde
die METALLURGIE sehr wichtig. Private Eisenschmelzer und UNIVERSIT@TEN
betrieben ihre Forschungen, und im Ergebnis konnten Artillerie- und Schiffskanonen
gefertigt werden, die der restlichen Welt <berlegen waren. Das war ein entscheidender
Faktor f<r den Aufstieg europ[ischer Staaten zu Weltm[chten. Die Wissenschaft
der METALLURGIE f<hrte sp[ter zur Herstellung von STAHL und zur Verwendung weiterer Metalle.

*MONARCHIE
Die MONARCHIE entstand aus der absoluten Herrschaft des pr[historischen
Stammesh[uptlings. Daraus wurde ein lebenslang geltendes erbliches Herrschaftsrecht,
das sp[ter in ein gottgewolltes Recht umgem<nzt wurde. Die MONARCHIE wurde
mit der Durchsetzung von GESETZEN m`glich, die die Herrscher und ihre Stadthalter
erlie]en, die von der Durchsetzung dieser Ordnung am meisten profitierten.
Diese Herrschaftsform war schon praktikabler als der Despotismus, der meist von ihr abgel`st wurde,
da der Herrscher seine Macht nicht mehr absolut und willk<rlich, sondern <ber regionale
aristokratische Klassen, aus<bte. Die Aristokraten blockierten einerseits Vorhaben, die nicht
in ihrem Interesse waren, sicherten aber andererseits dadurch die Machterhaltung des Herrschers.

*MYSTIK
Mit wachsender Bev`lkerung und steigendem Wissen bildete sich eine neue
Klasse geistiger Ratgeber heraus, die dem Bed<rfnis nach weniger offiziellen, weniger
staatsorientierten kultischen Riten nachkamen. Die Priester und Priesterinnen der MYSTIK,
oft mit den Orakeln verbunden, versprachen die Vereinigung mit dem G`ttlichen durch
Meditation und trancehafte Kontemplation. So bot die MYSTIK erstmals eine Hoffnung auf
pers`nliche Errettung und Unsterblichkeit, Prinzipien, die f<r die weitere Entwicklung der
RELIGION bedeutsam werden sollten.

*KERNSPALTUNG
KERNSPALTUNG entsteht, wenn ein spaltbarer Atomkern ein Neutron
absorbiert, instabil wird und sich in zwei neue Kerne spaltet. Bei diesem Proze] werden
gewaltige Mengen an W[rme, Licht und Radioaktivit[t freigesetzt. Die KERNSPALTUNG
wurde im Krieg zum ersten Mal angewendet. Die Hitze- und Druckwelle einer ungesteuerten
Spaltung war typisch f<r eine unvergleichliche Waffe, die Atombombe. Sp[ter wurde die kontrollierte
KERNSPALTUNG in KERNKRAFTWERKEN genutzt, um aus der W[rmeenergie
elektrische Energie zu erzeugen. Die mit der KERNKRAFT verbundenen
Gefahren und Risiken haben ihrer Anwendung Beschr[nkungen auferlegt.

*KERNKRAFT
Die Entwicklung der KERNKRAFT entstand aus dem Versuch, eine
friedliche Anwendung der bei der KERNSPALTUNG freiwerdenden Energie zu finden.
Die freiwerdende W[rmeenergie wurde genutzt, um Elektroturbinen anzutreiben.
KERNKRAFT hat sich zwar gegen<ber fossilen Brennstoffen als die sauberere und kosteng<nstigere
Energiequelle erwiesen, doch ist der f<r den Proze] notwendige Kernbrennstoff [u]erst
gef[hrlich, die Entsorgung des nuklearen Abfalls ist kompliziert, und das Risiko der Reaktorkernschmelze
konnte bisher nicht beseitigt werden. Die weitere Arbeit an diesem Problem kann mehr Sicherheit
schaffen. Beispielsweise w<rden Reaktoren, die auf dem Prinzip der KERNFUSION
anstelle der KERNSPALTUNG beruhen, sicher und sauber Energie erzeugen.

*PHILOSOPHIE
Im alten Griechenland waren LESEN UND SCHREIBEN sowie das Interesse an der Natur
in der sich vergr`]ernden Oberklasse <blich, und so verbrachte man viel freie Zeit
mit anregenden Streitgespr[chen. Hauptthemen waren die Realit[t, sowie Ursachen und
Prinzipien des Denkens, besser bekannt unter PHILOSOPHIE. In diesen Polemiken wurden
Fakten unabh[ngig von den gerade geltenden traditionellen religi`sen Dogmen betrachtet,
und so wurde der Untersuchung vieler neuer Ideen Bahn gebrochen. Die Schriften
vieler fr<her griechischer Philosophen, darunter die Werke von Platon und Aristoteles,
sind uns zum Gl<ck erhalten geblieben. Es ist einmal gesagt worden,
PHILOSOPHIE nach Platon k`nne nicht mehr sein als Fu]noten zu seinem Werk.

*PHYSIK
Studien zur PHYSIK entwickelten sich aus abstrakten Theorien der modernen
MATHEMATIK in Verbindung mit den praktischen Erfahrungen von Bau- und Seeleuten.
Beim Studium von Materie und Energie befa]te sich die klassische PHYSIK mit den
Erscheinungen im Rahmen der normalen Beobachtung, und so gab es die Kinetik,
die Akustik, die Thermodynamik und die Optik. Doch entwickelten sich daraus weitere
Disziplinen, die sich mit MAGNETISMUS und ELEKTRIZIT@T befa]ten.
Die PHYSIK befa]t sich haupts[chlich mit dem Verhalten von Materie und
Energie unter extremen Bedingungen oder im Mikro- und Makrokosmus.

*PLASTE
Ein Ergebnis auf dem Gebiet der Forschung zur Raffinierung von Erd`l war die Entdeckung
von PLAST-Werkstoffen, d.h. von organischen, unter Hitze und Druck verformbaren,
Verbindungen. PLASTE erschienen als Wunder des Industriezeitalters, mit
denen billig traditionelle Werkstoffe ersetzt werden konnten. Jedoch hat der breite
Einsatz von PLASTEN zur Belastung der Umwelt gef<hrt, da diese Verbindungen nicht
nat<rlich zerfallen. Die Entsorgung durch Verbrennen ist aufgrund verschiedener
Probleme, u.a. das Entstehen giftiger Gase, ebenfalls nicht einfach.

*EISENBAHN
Der Bau der EISENBAHN war das Ergebnis der erfolgreichen Verbindung einer
vielversprechenden neuen Technologie, n[mlich der DAMPFMASCHINE, mit dem immer
dringender werdenden Bed<rfnis nach schnellen, sicheren und billigen Transportmitteln.
Die EISENBAHN nutzte die bis dato unvergleichliche Kraft der Lokomotive zum Ziehen von
Z<gen mit beladenen Waggons <ber Schienen. Das Ergebnis brachte einen drastischen Ansteig
der von wenigen Menschen schnell und <ber gro]e Entfernungen transportierbaren Fracht.
Die EISENBAHN stellte einen Hauptanteil an der INDUSTRIALISIERUNG. Nunmehr standen
Rohstoffe leichter zur Verf<gung, M[rkte waren einfacher erreichbar, und die Nachfrage nach
besserer Technik f`rderte Innovationen in vielen Industriebranchen.

*RECYCLING
Obwohl metallische und andere Abfallstoffe schon seit einiger Zeit im Fertigungsproze]
wiederverwendet wurden, ist das RECYCLING doch erst in j<ngster Zeit zu einem Posten geworden,
der im Haushalt wirklich z[hlt. Die steigende Weltbev`lkerung und die MASSENPRODUKTION
von den Flie]b[ndern drohen, unseren Planeten in Abfall und Verschmutzung
ersticken zu lassen. In den DEMOKRATIEN des Westen, in denen die reichsten L[nder
auch die meisten Abfallstoffe erzeugen, ist man dabei, soviel Abfall wie m`glich wiederzuverwenden.
Alte Zeitung sparen B[ume, Plaststoffe sparen >l, und Aludosen sparen Energie, wenn sie
in RECYCLING-Anlagen aufbereitet werden. Kostenersparnis und weniger
Umweltbelastung lassen gleichzeitig die Lebensqualit[t steigen.

*RAFFINIEREN
Teer und Petroleum waren schon seit Urzeiten bekannt, doch hatte man nur wenige
Anwendungsm`glichkeiten gefunden, bis in der CHEMIE herausgefunden wurde,
da] man Erd`l durch RAFFINIEREN in viele chemische Stoffe mit den verschiedensten
Eigenschaften aufspalten konnte. Die erste Anwendung fanden >lderivate als Kraftstoff f<r
die VERBRENNUNGSMOTOREN der AUTOMOBILE und anderer Fahrzeuge. Das Potential des
>ls konnte erst nach der industriellen Revolution genutzt werden, denn nur GROSSUNTERNEHMEN
konnten die f<r die Herstellung von AUTOMOBILEN und f<r das RAFFINIEREN von >l
erforderlichen Investitionen aufbringen.

*RELIGION
Die Herausbildung von Religion geht auf elementare Glaubens- und Kultformen
zur<ck, die sich am Au]ergew`hnlichen, Geheimnisvollen und /bernat<rlichen
orientierten. Die RELIGION vermittelte den Menschen ein Ziel f<r ihre Unterordnung,
einen Kode f<r das Verhalten in der Gesellschaft und einen Bezugspunkt f<r den Einzelnen
in der Gesellschaft und im Universum. Wer die Lehren der RELIGION annahm, konnte
Seelenfrieden und Lebenst<chtigkeit erreichen, denn so waren die bangemachenden
Fragen, die sich mit allem Unbekannten verbanden, gebannt. Der Wissenssprung,
der der Entwicklung der SCHRIFT und sp[ter der PHILOSOPHIE folgte, f<hrte auch zu den gro]en
Welt-RELIGIONEN von heute.

*ROBOTERBAU
Fortschritte in der COMPUTER-Technologie haben die neue Wissenschaft des ROBOTERBAUS
(Robotik) m`glich gemacht, und so wurde aus Science Fiction Realit[t. Der ROBOTERBAU umfa]t
Konstruktion und Bau von Apparaten, die bestimmte menschliche Bewegungsabl[ufe nachahmen
k`nnen. Sie k`nnen Ver[nderungen in ihrer Umgebung wahrnehmen, und dann, basierend auf diesen
Informationen, in begrenztem Umfang Handlungen ausf<hren. Bei ROBOTERN handelt es
sich im wesentlichen um computergesteuerte Werkzeugmaschinen, die beispielsweise f<r
solche Aufgaben wie das Ziehen von Schwei]n[hten an Autos programmierbar sind.

*RAKETENBAU
Obwohl Versuche mit dem Bau von Raketen schon vor tausend Jahren von den Chinesen
unternommen wurden, die mit SCHWARZPULVER angetriebene Feuerwerksk`rper bauten,
wurde das heutige Wissen auf diesem Gebiet erst im 20. Jahrhundert erworben. Eine RAKETE
wird durch ausstr`mende Gase bewegt, die sich bei der VERBRENNUNG des in der Rakete
enthaltenen Brennstoffs bilden. Der durch die VERBRENNUNG entstehende hohe Druck kann
nur nach hinten ausweichen, und dieser Schub gegen den vorderen Teil der BRENN-Kammer
treibt die RAKETE voran. Die ersten praktisch einsetzbaren Lenk-RAKETEN gab es im 2. Weltkrieg.
Sp[ter wurden RAKETEN zum Transport interkontinentaler ballistischer Waffen und f<r
den Start von Raumschiffen genutzt.

*RAUMFAHRT
Nachdem im 2. Weltkrieg die ersten Lenkflugk`rper entwickelt worden waren, schritt die
Wissenschaft des RAKETENBAUS soweit voran, da] die direkte Erforschung des Weltraums m`glich wurde.
Die RAUMFAHRT entwickelte sich von einfachen Fl<gen auf einer Umlaufbahn um die
Erde bis zum bemannten Flug zum Mond. Heute werden schon Raumstationen und
wiedereinsetzbare Raumschiffe gebaut, und in naher Zukunft sind bemannte Fl<ge zum Mars
nicht ausgeschlossen. In sp[teren Generationen k`nnen weitere Fortschritte den bemannten
Flug zu anderen Sternensystemen durchaus zur Praxis werden lassen.

*DAMPFMASCHINE
Einige Eigenschaften des Dampfes waren seit Urzeiten bekannt, doch bedurfte es Tausende
von Jahren zur Herausbildung der Grundlagen der PHYSIK und auch der praktischen Fertigkeiten.
Das Wichtigste bei dieser Maschine war, da] sie die Arbeit vieler Menschen zugleich verrichten konnte.
Der Bediener einer DAMPFMASCHINE konnte seine Kraft um ein Vielfaches vermehren,
indem er die durch Kohleverbrennung entstandene W[rmeenergie in Wirkung setzte.
Die DAMPFMASCHINE war Voraussetzung der industriellen Revolution, durch die
sich Fabriken und EISENBAHNEN <ber die ganze Welt ausbreiteten.

*STAHL
Mit der industriellen Revolution entwickelte sich der Bedarf nach neuen Metallen,
die sowohl als Baustoff eingesetzt als auch zu Produkten verarbeitet werden konnten.
Mit der Entwicklung der EISENBAHN wurde die METALLURGISCHE Forschung nach einem
Metall angeregt, das man zu billigen und dennoch hochstabilen Schienen und Br<cken
verarbeiten konnte. Schlie]lich kam man den Geheimnissen der Herstellung von STAHL
auf die Spur, das sich als nahezu perfekter Baustoff erwies. Aber erst die INDUSTRIALISIERUNG
brachte die Ressourcen und Anlagen gleichzeitig so zusammen, da] Stahl billig wurde.
Die STAHL-Herstellung hat wiederum gro]e Ver[nderungen in der Welt bewirkt, und so
konnten riesige Wolkenkratzer, gepanzerte Kriegsschiffe und das AUTOMOBIL gebaut werden.

*SUPRALEITER
Wenn elektrischer Strom in einem Leiter, wie etwa einem Kupferdraht, flie]t, tritt
durch den Widerstand ein kleiner, aber dennoch wesentlicher Verlust auf. Werden bestimmte
Substanzen auf Temperaturen nahe absolut Null abgek<hlt, verschwindet dieser Widerstand.
Diese Erscheinung wird Supraleitung genannt, und eine Substanz, die dem elektrischen Strom
keinen Widerstand entgegensetzt hei]t SUPRALEITER. W<rde nun eine solche Substanz
gefunden, bei der dieser Effekt bereits bei etwas normaleren Temperaturen auftr[te,
k[me es zu einer Revolutionierung des tagt[glichen Lebens, denn der Preis f<r Energie w<rde
entscheidend reduziert, und eine Unmenge von Erfindungen k`nnten praktisch umgesetzt werden.

*GROBUNTERNEHMEN
EISENBAHN, Eisenhersteller und andere Zweige, die die industrielle Revolution
in Gang gesetzt hatten, entwickelten sich innerhalb einer Generation zu so gro]en Unternehmen,
da] die Ressourcen eines einzelnen Eigent<mers bei weitem nicht mehr ausreichten.
Die f<r die INDUSTRIALIERUNG erforderlichen gewaltigen Investitionssummen
wurden im Westen durch GROSSUNTERNEHMEN in Form von Aktiengesellschaften
in Verbindung mit einem ausgefeilten BANKEN-System aufgebracht. Diese riesigen
Industrieunternehmen beherrschen heute den Welthandel. Obwohl sie oft als verschwenderisch,
verschw`rerisch und au]erhalb des Gesetzes stehend angesehen werden, sind sie im allgemeinen
 effizient und innovativ, denn ansonsten w[ren sie schnell aus dem Rennen.

*REPUBLIK
Zum ersten Mal wurde das Konzept einer REPUBLIK im alten Rom entwickelt,
wo die Regionen Vertreter in einen Senat delegierten, um das Land zu regieren.
Das Staatsoberhaupt war in der REPUBLIK ein gew[hlter Repr[sentant, kein MonArch.
Dieses Konzept wurde mit der Verfassung der Vereinigten Staaten wieder aufgegriffen,
und viele L[nder haben seither eine [hnliche Staatsform angenommen. Die REPUBLIK
machte Freiheit in nie dagewesenem Ma], zumindest f<r einen gro]en Teil der B<rger m`glich,
und daraus erwuchs oft ein starkes wirtschaftliches Wachstum.

*RAD
Das RAD, zu den f<nf Grunderfindungen geh`rend, erm`glichte das Bewegen bedeutend
h`herer Lasten durch Mensch und Tier, da mit seiner Hilfe der Bewegungswiderstand
verringert wurde. Es wurde in Form des Streitwagens auch schnell in eine Waffe
verwandelt. Neben seiner Verwendung f<r den Lastentransport wurde das RAD
auch f<r die INGENIEURWISSENSCHAFTEN und im Industriezeitalter zu einem
wichtigen Hilfsmittel. In der alten Neuen Welt vor Kolumbus gab es das RAD nur als
Kinderspielzeug, wahrscheinlich weil das gebirgige S<damerika sich nicht
f<r eine praktische Anwendung anbot.

*GRAVITATIONSTHEORIE
Die Anziehungskraft zwischen zwei Materieteilchen nennt man Gravitation.
Diese Kraft ist im ganzen Universum wirksam und erhellt sowohl das Verhalten
des Apfels, der auf Newtons Kopf fiel, als auch die Kreisbahn der Erde um die Sonne.
Die GRAVITATIONSTHEORIE ist Sir Isaac Newton zu verdanken, der ihre Universalit[t
als erster erkannte. Sein Werk war wegbereitend f<r sp[tere Generationen von Wissenschaftlern,
insbesondere f<r Albert Einstein, der die Relativit[tstheorie schuf, und die Physiker,
die die ATOMTHEORIE entwickelten.

*HANDEL
Eine der [ltesten und am weitesten verbreiteten gesellschaftlichen Einrichtungen
ist der HANDEL genannte Austausch von Waren. In der einfachsten Form des HANDELS
tauschen zwei Menschen Gegenst[nde. Im Idealfall sind die weggegebenen Gegenst[nde
noch mehrfach vorhanden, und die erhaltenen Gegenst[nde waren nicht vorhanden
und werden gebraucht. Damit sind beide Seiten besser dran. Normalerweise gibt es
immer Waren oder Dienstleistungen, die L[nder und Menschengruppen gegen<ber
anderen besser und billiger herstellen k`nnen. Durch den HANDEL k`nnen davon
alle Seiten profitieren. Der HANDEL hat sich auch beim Austausch von Ideen bew[hrt.

*UNIVERSITAT
Die ersten UNIVERSIT@TEN wurden auf kirchliche oder k`nigliche Initiative
im Mittelalter gegr<ndet, um Studenten Jura, Theologie und Medizin zu lehren.
Moderne UNIVERSIT@TEN umfassen mehrere Fakult[ten oder Kollege, die jeweils
ihren eigenen Lehrplan haben. Traditionell konnten nur UNIVERSIT@TEN akademische
Grade verleihen, doch trifft das heute nicht mehr zu. Im 20. Jahrhundert erhielten
viele UNIVERSIT@TEN, vor allem in den USA, staatliche Zusch<sse f<r wissenschaftliche
und technologische Forschungen, insbesondere auf dem Gebiet der milit[rischen Forschung.

*SCHRIFT
Die Entwicklung der SCHRIFT z[hlt zu den wichtigsten Fortschritten der Zivilisation.
Von nun an konnten geschichtliche Ereignisse aufgezeichnet werden, zun[chst
auf Tontafeln und in Stein. Die Bedeutung der SCHRIFT bestand darin, da] Ideen
und Informationen gespeichert und <ber Raum und Zeit weitergegeben werden
konnten. Vorher konnte Kommunikation nur von Angesicht zu Angesicht stattfinden.
Mit der SCHRIFT wurde der Zuwachs an Wissen bedeutend beschleunigt, denn
nunmehr konnten Informationen von Generation zu Generation
weitergegeben werden.

*END
